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Schloss Burgau unter historischem Aspekt Wir beschränken uns auf dieser Website auf die wesentlichen historischen Aspekte von Schloss Burgau. Detailliertere Informationen finden Sie z.B. auf der Website von WIKIPEDIA, wo der historische Kontext ausführlich erläutert wird. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Burgau Auch der Kulturbetrieb der Stadt Düren hat vor langen Jahren eine achtseitige farbige Infobroschüre zu “Schloss Burgau” veröffentlicht, in welcher die historische Entwicklung und die Restaurierungsmaßnahmen der Burg präsentiert werden. (Hrsg. H. Krebs vom Stadt- und Kreisarchiv.) Eine Neuauflage ist lt. Aukunft von Herrn Hallmanns, aktueller Künsterischer Leiter von Schloss Burgau, in Planung. Unter historischem Aspekt soll der erste nachgewiesene Besitzer der Anlage von Burgau im 13. Jahrhundert ein gewisser Amilius von Auwe/de Owe gewesen sein: Dieser Name findet sich heute als Name für die Zufahrt zur Schlossanlage (Von-Aue-Straße) wieder. Das auf einem Hügel stehende Schloss wurde am 19. November 1313 erstmals urkundlich erwähnt, als ein Wilhelmus de Barchove (‘Burgau’) anlässlich einer Heinsberger Belehnung als Zeuge auftrat. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wird die Burg in einen feudalen Landsitz umgewandelt. In diesem Zusammenhang muss auch das “Markenzeichen” von Schloss Burgau, der 1551 errichtete, im Krieg zerstörte und ab 1980 restaurierte Renaissance-Erker genannt werden. Er bestimmt das Bild des Südturms von Schloss Burgau. In den folgenden Jahrhunderten werden in der Chronik verschiedene Adelsgeschlechter aufgeführt, die das Schloss bewohnten. Im 2. Weltkrieg wurde die gesamte Anlage stark zerstört und verfiel. Erst 1974 wurde durch die St. Cyriakus- Schützenbruderschaft Niederau die Aktion “Rettet Burgau” ins Leben gerufen und mit großem Engagement der Niederauer Bürger Spendengelder in Höhe von 275.000 DM zur Restaurierung der Anlage gesammelt. Zu dem genannten Spendenbetrag trugen auch die Konzerte (“Burgfeste”) des Männergesangsvereins (MGV) Niederau bei. Außerdem fanden zwischen 1976 und 1980 insgesamt 3 Richtfeste statt! SW-Foto: Das Schloss um 1930 Ab 1981 stellte die Stadt Düren zudem ca. 4 Millionen DM für Sanierungszwecke zur Verfügung. So wurden viele Teile der Anlage wieder hergestellt, z.B. der Winkelsaal, der sich zum Fest- bzw. Konzertsaal für die Dürener Bevölkerung entwickelte. Ein anderer Teil der Vorburg, erbaut zu französischer Zeit, ist heute unter anderem Heimat der Niederauer Vereine: Im Untergeschoss finden sich Schießhalle und Versammlungsraum der Schützenbruderschaft und im Obergeschoss die Räumlichkeiten des Vereinsrings Niederau. |
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